morgengedanken (13/12): wahrheit

hachja, die vorratsdatenspeicherung. sie trägt so gut wie nichts zur prävention oder gar der aufklärung von verbrechen bei. im zusammenhang mit kapitalverbrechen ist sie gänzlich unbrauchbar. sie ist überflüssig und dazu auch noch teuer. das weiss und sagt jeder (JEDER!!!), der sich halbwegs mit modernen kommunikations-techniken bzw deren technischen grundlagen auskennt und zahlreiche studien haben das längst belegt – und doch möchte so manch einer der sogenannten volksvertreter wider jegliches bessere wissen nur allzu gerne an ihr festhalten. wie kommt das? ist das naivität? angst? tumber aktionismus? mangelnder technischer sachverstand? all das zusammen? oder einfach nur plumper, depperter stammtisch-populismus, der das herumtrampeln auf dem grundgesetz billigend in kauf nimmt? man weiss es nicht genau, aber man könnte ja mal an entsprechender stelle nachfragen. was der ehrenwerte herr innenminister friedrich wohl dazu sagt?

>wissenschaftliches gutachten belegt: keine “schutzlücke” ohne vorratsdatenspeicherung (ccc)
>forscher halten vorratsdaten für wirkungslos (zeit)
>studie zweifelt am nutzen der vorratsdatenspeicherung (süddeutsche)
>vorratsdatenspeicherung ist ermittlern keine hilfe (stern)
>datenspeicherung hilft kaum (n-tv)
>studie stellt sinn von vorratsdaten in frage (spiegel online)
>vorratsdatenspeicherung: wissenschaftler sehen keine auswirkung für die strafverfolgung (zdf)

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