mittagsgedanken (55/12): fdp

ich muss gestehen, ich wäre so gerne dabei, wenn den tumben gesellen, die nun wieder mit voller absicht die fdp wählen, auffällt, dass sich bei den ehemaligen liberalen nichts aber auch garnichts geändert hat.

wenn diesem von gier verblendeten, einfach gestrickten egoistenpack klar wird, dass es heute noch genau so unsinnig ist, diese ehemalige liberale partei zu wählen, wie noch vor vier wochen.

wenn auch dem letzten depp dämmert, dass eine partei, die sich allen ernstes einen so unqualifizierten laiendarsteller wie den rösler an die spitze stellt, ganz einfach da der rest sogar noch weniger dafür geeignet ist, dann wäre ich so gerne dabei. und ich werde lachen. (bild: wahlrecht.de)

mittagsgedanken (51/12): strohfeuer

ich gestehe, ich war letztens kurz in sorge. schien es doch für einen kurzen moment möglich, dass es diesem gelben eiterpickel am arsch unserer schönen demokratie gelingen könnte, seine stinkenden überreste wieder über die fünf-prozent-hürde zu hieven.

nun aber zeigt sich mehr und mehr, dass selbst das gute abschneiden kubickis und der – jeglichem gesunden menschenverstand widersprechende – drohende erfolg lindners in nrw bestenfalls in den jeweiligen bundesländern von interesse sind. denn eines haben die ehemaligen liberalen erstaunlicherweise noch immer nicht begriffen: mit diesem unqualifizierten personal, das sich derzeit in ihrer chefetage herumtreibt, ist im bund schon lange kein blumentopf mehr zu gewinnen ist.

niemand mag den rösler. so einfach ist das im grunde. zum aktuellen stern/rtl-wahltrend.

auf den punkt gebracht (130): fdp

wieder einmal voll auf die zwölf von klaus stuttmann =)

around the intarwebs (172): f! d! p!

(via titanic)

schön formuliert (89): scheintote fdp

„in der jüngeren vergangenheit hieß es immer wieder, die fdp sei dem sterben näher als dem leben. das war falsch. sie ist schon lange tot. [...] todesursache war programmatische auszehrung. westerwelle und co. haben aber die verblichene partei heimlich durch eine aufblasbare attrappe ersetzt. [...]  die öffentlichkeit glaubt, dass die fdp noch lebendig ist. der eindruck entsteht, weil sich die attrappen-fdp ständig verändert, je nachdem, mit wie viel luft sie gefüllt ist.”

aus dem lesenswerten kommentar kubicki, lindner & co: die fdp – scheintot und aufgeblasen von heribert prantl auf süddeutsche.de.

mittagsgedanken (49/12): wahltag

heute finden die landtagswahlen in schleswig-holstein statt, und die fdp droht dank des von kubicki unermüdlich vorgetragenen schön-wetter-wahlkampf-liberalismus und seiner provokant zur schau gestellten, öffentlichen abwendung von parteichef rösler wieder ins parlament einzuziehen. das wäre wirklich schade, denn selten waren die inhaltsleeren luftschlösser wahlkämpfender politiker durchschaubarer als bei den landtagswahlen in diesem jahr. lesenswertes dazu findet man heute u.a. beim ndr, dem stern und der faz.

ich werde dabei das gefühl nicht mehr los, dass wir uns am ende – also spätestens nach der bundestagswahl im nächsten herbst – eventuell eingestehen müssen, dass in diesem schönen land fünf bis zehn prozent egoistische, egozentrische, kleingeistige, machtgeile, gierige, demokratiezersetzende deppen leben, die mit voller absicht ihr kreuz beim lobbyverein fdp machen, da sie sich davon irgendwelche persönlichen vorteile erhoffen. ich hoffe trotz alledem, dass die fdp heute aus dem kieler landtag fliegt, denn für das land wäre ohne frage das beste.

interessant sind in diesem zusammenhang die zunehmend hartnäckigen gerüchte um einen sturz des glücklosen ober-konfirmanden rösler (spiegel onlineheute) , die klaus stuttmann wieder sehr schön auf den punkt gebracht hat.

morgengedanken (48/12): frage an die gemeinde

ich verstehe diese beiden bilder nicht, bzw. ich verstehe nicht, wie diese beiden bilder gleichzeitig entstehen konnten. da ist man sich bundesweit einig, dass das personal einer bestimmten partei ganz einfach überhaupt nix taugt – und doch steigen deren umfragewerte in den einzelnen ländern.

 

kann man wirklich so blauäugig sein zu glauben, dass das personal dieser partei in den ländern mehr drauf hätte, als das im bund? noch dazu, wo einzelne auf bundesebene bereits eindrucksvoll verkackt haben?
sagt mal, seid ihr wirklich so naiv?!?
liebe gemeinde, kann mir mal jemand erklären, wie man auch nur auf die idee kommen kann, solche schwätzer wie den lindner oder den kubicki wählen zu wollen? (klick > gross, bilder: tagesschau)

mogengedanken (46/12): normalisierung

in der aktuellen forsa-umfrage für den stern/rtl-wahltrend zeigt sich, dass das scheinbare wiedererstarken der ehemaligen liberalen, die zuletzt ihre hoffnungen auf lindner und kubicki gesetzt haben, doch nur das war, was ich gehofft hatte:
ein strohfeuer.

wenn sich nun auch noch bei den wähler/innen in nordrhein-westfalen und schleswig-holstein herumsprechen würde, dass sowohl das vollmundige über-den-eigenen-parteichef-lästern noch unermüdliches sich-von-der-bundespartei-distanzieren keineswegs einen politik-stil darstellt, sondern schlicht ausdruck blanker verzweiflung seitens der fdp-kandidaten ist, dann sollte allen befürchtungen zuim trotz doch noch das eintreten, was gut für uns alle wäre: die fdp bleibt draussen.

denn wenn die fdp noch irgendwo hingehören sollte, dann noch am ehesten zu den sonstigen. (bild: wahlrecht.de)

schön formuliert (87): fdp

es sollte sich niemand täuschen. nach den wahlen wird die fdp wieder ganz die alte sein. [...] dann wird die fdp einfach wieder das tun, was sie am besten kann: umfallen.”

aus dem lesenswerten kommentar prinzipientreue nur im wahlkampf von thorsten denkler auf süddeutsche.de.

drohende gelbe schatten

he, ihr da im norden, jetzt mal hand aufs herz: was zum teufel soll das denn bitteschön werden? sechs prozent für diesen gelben eiterpickel am arsch unserer schönen demokratie? das kann ja wohl unmöglich euer ernst sein!

nur weil der kubicki wieder und wieder betont, was sein talentfreier parteichef für ne unfähige pfeife ist? reicht das wirklich schon aus, dass sechs prozent ihr kreuz bei diesem depperten karnevalsverein machen? seid ihr wirklich so einfach gestrickt?

also das kann es ja wohl echt nicht sein damenundherren! das machen wir jetzt gleich nochmal ;)
(bild + meldung: tagesschau)

morgengedanken (43/12): dreierlei elend

>ich hätte ja gedacht, das wäre nicht nötig. ich war tatsächlich der meinung, diese menschen seien erwachsen und wüssten um ihre situation bzw. wären in der lage, diese realistisch einzuschätzen. dem ist offenbar nicht so. daher: wäre vielleicht mal jemand so nett, den piraten zu sagen, dass sie nicht länger jeden hirnfick, der ihnen durch den schädel geistert, einfach so und ohne nachzudenken rausposaunen sollten? herrje, ihr seid nicht länger in irgendeinem unbedeutenden forum zugange! was ihr sagt wird gehört und die medienvertreter warten doch nur auf derart halbgares kacknap-geschwätz! aufwachen, damenundherren piraten! machts doch umgotteswillen nicht durch reden kaputt! ja, ich habe das wirklich gesagt … ein fehler (martin delius blog) und berliner pirat zeigt sich reuig (n-tv)

>ach du meine güte! auch dem langsamsten unter den ehemaligen liberalen ist nach dem verkorksten auftritt beim bundesparteitag in karlsruhe offenbar endlich aufgefallen, dass oberkonfirmand rösler als parteichef die schlimmste anzunehmende fehlbesetzung darstellt (tja, wer hats schon immer gesagt? ja wer?). wie verzweifelt die rest-fdp jetzt sein muss zeigt sich wieder in diesem verzweifelten aktionismus, den man bei dieser ehemaligen partei immer dann an den tag legt, wenn sowieso schon nichts mehr zu retten ist, das aber viel zu lange keinem aufgefallen war: der lindner, der kubicki und der (tusch!) brüderle sollens jetzt richten. der brüderle! kein scherz! ich bin mal gespannt, ob der rösler so clever ist, selbst zurückzutreten, oder ob er dann nach den beiden landtagswahlen zurückgetreten wird. vermutlich letzteres, denn wann wäre der mann je durch clevere handlungen oder überlegtes verhalten aufgefallen … lesenswertes dazu findet man heute morgen u.a. in der süddeutschen, dem tagesspiegel, den nachdenkseiten und der faz. so erstaunlich wie erschütternd finde ich übrigens die liste der honorigen fdp-sponsoren, die es beim parteitag zu sehen gab. diese firmen sollten sich wirklich was schämen!

> dass die franzosen den abgebrochenen zwuckel und merkel-busenfreund nicht mehr zum präsidenten wählen wollen, das kann ich sehr gut nachvollziehen – würde ich auch nicht machen. Mehr von diesem Artikel lesen

bild am samstag: not und elend

es ist ein so wundervolles symbolbild, wie man nur selten eines findet. auch wenn das natürlich nur die spitze eines ganz dreckigen eisberges darstellt sind hier doch gleich gleich zwei der probleme und ursachen für das langsame, unaufhaltsame sterben der ehemaligen liberalen zu sehen: eklatante inkompetenz und der fast schon sprichwörtliche mangel an alternativen.

hand aufs herz. wenn man sich dieses bild anschaut, allein schon der gedanke, man könnte versehentlich fdp ankreuzen, sorgt bei mir fast für körperliche schmerzen (quelle: tagesschau).

zwischenruf: das wort zum ulrich

zwischenruf von unterwegs: dieses mobile internet ist schon eine feine sache =)
gerade das aktuelle wort zum ulrich angeschaut. ein feines auge für den stand der dinge beweist er da wieder, der herr deppendorf.

(youtube via tagesschau)

mittagsgedanken (42/12): der lindner-effekt

boah, der lindner, der haut ja gerade so richtig rein in nordrhein-westfalen (wahlrecht.de).

ich persönlich vermute ja, dass sich liberalen-heilsbringer christian lindner nur deshalb für das himmelfahrtskommando in nrw entschieden hat, da ihm irgendwann ganz plötzlich klar wurde, dass er sich ja einen richtigen job suchen müsste, sollte die talfahrt der ehemaligen liberalen so weiter gehen. das wiederum könnte schwierig werden, dürften doch die allermeisten personalchefs einen lebenslauf, der ausser einer siebenstelligen firmenpleite nicht gerade viel berufserfahrung beinhaltet, nicht unbedingt allzu positiv bewerten.

bild am donnerstag

schön zu sehen, dass die überwiegende mehrheit des wahlvolkes längst nicht so doof ist, wie fdp-oberlautsprecher döring und seine populisten-phrasen-dreschenden kumpels von den ehemaligen liberalen zu glauben scheinen. merke: das wichtigste am ende des tages ist und bleibt, dass die fdp draussen ist – sowohl demnächst in nrw und schleswig-holstein, als auch im bund 2013. oder kann mir hier irgendjemand in kurzen, knappen worten erklären, wofür genau die herren rösler, bahr, niebel oder brüderle jeden monat ohne mit der wimper zu zucken einige tausend euros einstreichen?

zum aktuellen deutschlandtrend der ard.

auf den punkt gebracht (122): don lindner

weisheit via bulo.

auf den punkt gebracht (121): die fdp und die schlecker-frauen

wieder einmal sehr schön beobachtet von klaus stuttmann.

morgengedanken (36/12): fröhliches fdp-bashing

so man nicht mitglied der fdp ist (was gott verhindern möge), ist heute eigentlich ein ganz normaler freitagmorgen ende märz, vielleicht ein bisschen zu nasskalt für meinen geschmack. so man allerdings noch immer freiwillig bei der fdp zugange ist, dürfte die geringschätzung, derer man angesichtig wird, heute einen neuen höchststand erreicht haben. denn die republik ist sich einig: die fdp hat die von der schlecker-pleite betroffenen mitarbeiter/innen gestern eiskalt im stich gelassen. einfach so.

nunja, im grunde gönne ich das den pseudo-liberalen wirklich von herzen, doch man sollte bei all dem fröhlichen draufdreschen, das sich gerade munter durch alle parteien von cdu/csu über spd, grüne bis die linke zieht, eines nicht vergessen: mir fällt kein einziges beispiel ein, wo eine staatliche intervention den beschäftigten eines pleite gegangenen konzerns am ende tatsächlich etwas gebracht hätte. stichwort quelle und so, nicht wahr, herr seehofer?

doch wir wollen diesen trüben gedanken beiseite wischen und weiter lustvoll die pseudo-liberalen knüppeln. es gibt schliesslich neben schlecker unzählige gründe, weshalb der rösler’sche kasperlverein das absolut verdient hat. merke: am ende des tages ist und bleibt das wichtigste, dass die fdp draussen ist.

[text/video] der buhmann im schlecker-desaster heißt fdp (tagesschau)
[text] fdp lässt schlecker-hilfe scheitern (focus)
[text] “ich schäme mich für die fdp” (süddeutsche)
[text] “der markt ist aufnahmefähig” (taz)
[text] schlecker politik (faz)
[text] nicht nur die schlecker-frauen brauchen jetzt hilfe (tagesspiegel)
[text] schlecker ist nicht systemrelevant (n-tv)
[text] fdp stolz – grüne, spd, linke und csu empört (zeit)
[text] fdp ist pleite (spiegel online)
[text] unfähig kalt liberal (süddeutsche)
[text] fdp steht am pranger (stern)

(bild: bulo via twitter)

schön formuliert (76): ordnungspolitische blindgänger

„die ordnungspolitischen blindgänger von der exliberalen trümmertruppe finden ihr eigenes überleben wichtiger als das schicksal der schlecker-beschäftigten”

der baden-württembergische europa-minister peter friedrich zum verhalten der fdp-wirtschaftsminister bzw. des fdp-chefs rösler (quelle: spiegel online), das selbst in den reihen der union für erhebliches kopfschütteln gesorgt hat.

extra 3 abschiedshymne für die fdp

hach ist das schöööön =)

(youtube via extra 3)