mittagsgedanken (55/12): fdp

ich muss gestehen, ich wäre so gerne dabei, wenn den tumben gesellen, die nun wieder mit voller absicht die fdp wählen, auffällt, dass sich bei den ehemaligen liberalen nichts aber auch garnichts geändert hat.

wenn diesem von gier verblendeten, einfach gestrickten egoistenpack klar wird, dass es heute noch genau so unsinnig ist, diese ehemalige liberale partei zu wählen, wie noch vor vier wochen.

wenn auch dem letzten depp dämmert, dass eine partei, die sich allen ernstes einen so unqualifizierten laiendarsteller wie den rösler an die spitze stellt, ganz einfach da der rest sogar noch weniger dafür geeignet ist, dann wäre ich so gerne dabei. und ich werde lachen. (bild: wahlrecht.de)

frage an die gemeinde: diablo 3

und? na? wie ist es denn nun? die zurecht gehypte offenbarung? oder doch nur ganz gut? oder gar ziemlich lahm? lohnt sich das? muss man das gespielt haben? nein? doch? bitte reichlich abstimmen.

mittagsgedanken (51/12): strohfeuer

ich gestehe, ich war letztens kurz in sorge. schien es doch für einen kurzen moment möglich, dass es diesem gelben eiterpickel am arsch unserer schönen demokratie gelingen könnte, seine stinkenden überreste wieder über die fünf-prozent-hürde zu hieven.

nun aber zeigt sich mehr und mehr, dass selbst das gute abschneiden kubickis und der – jeglichem gesunden menschenverstand widersprechende – drohende erfolg lindners in nrw bestenfalls in den jeweiligen bundesländern von interesse sind. denn eines haben die ehemaligen liberalen erstaunlicherweise noch immer nicht begriffen: mit diesem unqualifizierten personal, das sich derzeit in ihrer chefetage herumtreibt, ist im bund schon lange kein blumentopf mehr zu gewinnen ist.

niemand mag den rösler. so einfach ist das im grunde. zum aktuellen stern/rtl-wahltrend.

morgengedanken (48/12): frage an die gemeinde

ich verstehe diese beiden bilder nicht, bzw. ich verstehe nicht, wie diese beiden bilder gleichzeitig entstehen konnten. da ist man sich bundesweit einig, dass das personal einer bestimmten partei ganz einfach überhaupt nix taugt – und doch steigen deren umfragewerte in den einzelnen ländern.

 

kann man wirklich so blauäugig sein zu glauben, dass das personal dieser partei in den ländern mehr drauf hätte, als das im bund? noch dazu, wo einzelne auf bundesebene bereits eindrucksvoll verkackt haben?
sagt mal, seid ihr wirklich so naiv?!?
liebe gemeinde, kann mir mal jemand erklären, wie man auch nur auf die idee kommen kann, solche schwätzer wie den lindner oder den kubicki wählen zu wollen? (klick > gross, bilder: tagesschau)

mogengedanken (46/12): normalisierung

in der aktuellen forsa-umfrage für den stern/rtl-wahltrend zeigt sich, dass das scheinbare wiedererstarken der ehemaligen liberalen, die zuletzt ihre hoffnungen auf lindner und kubicki gesetzt haben, doch nur das war, was ich gehofft hatte:
ein strohfeuer.

wenn sich nun auch noch bei den wähler/innen in nordrhein-westfalen und schleswig-holstein herumsprechen würde, dass sowohl das vollmundige über-den-eigenen-parteichef-lästern noch unermüdliches sich-von-der-bundespartei-distanzieren keineswegs einen politik-stil darstellt, sondern schlicht ausdruck blanker verzweiflung seitens der fdp-kandidaten ist, dann sollte allen befürchtungen zuim trotz doch noch das eintreten, was gut für uns alle wäre: die fdp bleibt draussen.

denn wenn die fdp noch irgendwo hingehören sollte, dann noch am ehesten zu den sonstigen. (bild: wahlrecht.de)

sonntagsfrage, update

auf den ersten blick hat sich im vergleich zur letzten sonntagsfrage nicht viel getan, doch der schein trügt.

zum einen zeigt sich sehr schön, dass die linke mehr und mehr in der ihr zustehenden bedeutungslosigkeit zu versinken droht. zum ersten mal seit ich mich ausführlicher mit umfragen-scharlatanerie beschäftige, sinkt die zum oscar-fanclub abgestiegene partei deutlich unter sieben prozent, mit zwar langsam aber stetig fallender tendenz.

ebenfalls wird immer deutlicher, dass die fdp nicht mehr aus dem quark kommt. noch-ober-konfirmand rösler ist beim bundesparteitag in karlsruhe ein weiteres mal grandios damit gescheitert, die deligierten davon zu überzeugen, dass das mit ihm und der partei auf absehbare zeit (also bis 2013) doch noch etwas werden könnte. die hoffnungen der rest-liberalen ruhen ganz klar auf lindner und kubicki, denen es tatsächlich gleingen könnte, das, was von dieser ehemaligen partei übrig ist, in nrw und schleswig-holstein über die mächtige fünf-prozent-hürde zu hieven – was gott verhindern möge! schliesslich gilt mehr denn je: am ende des tages ist und bleibt das wichtigste, dass die fdp draussen ist, beweist doch diese widerwärtige ansammlung von lobbyisten quasi jeden tag aufs neue, dass man ohne sie besser dran wäre.

nicht geändert hat sich die einschätzung, dass die ehemals sicher geglaubte rot-grüne mehrheit 2013 reines wunschdenken ist. unverändert ist ebenso die anhaltende zustimmung für die piratenpartei. daran konnten auch die teilweise völlig überzogenen, ja geradezu lächerlich anmutenden nazi-hetzkampagnen der verängstigten “etablierten” kräfte nichts ändern, die das dumme geschwätz einzelner schwachmaten gerade ausweiden, als gäbe es kein morgen mehr – dabei haben die sowas gerade nötig. oder möchte hier irgendjemand ernsthaft behaupten, dass es in der union oder den liberalen keine derartigen unschönen zwischenfälle gegeben hätte? apropos, ist erika steinbach eigentlich noch im fraktionsvorstand der cdu?  Mehr von diesem Artikel lesen

prognose nrw

nochmal schnell nach nrw. ich weiss, ich weiss. diese prognosen vor einer bundes-, landtags- oder sonst einer wahl sind maximal ungenau und bilden meistens ein leicht gesinnungs-gefärbtes wunschdenken derer ab, die die umfrage durchführen. mit dem ergebnis des zdf-politbarometers könnte ich aber durchaus ganz gut leben, auch wenn es ziemlich knapp ausgehen könnte.

daher: am ende des tages ist das alleralleraller wichtigste, dass die fdp draussen ist. geht umgotteswillen wählen und macht euer kreuz woauchimmer – ausser bei der fdp. das fände ich sehr nett und bedanke mich für die aufmerksamkeit ;)

(klick > zum aktuellen zdf-politbarometer)

sonntagsfrage, update

erstaunlich, wie sehr sich das gesamtbild in den letzten zwei wochen zugunsten der piratenpartei verschoben hat. was bis vor kuzem noch undenkbar schien ist inzwischen realität: die zehn-prozent marke wurde locker übersprungen. doch damit nicht genug. sollte der aktuelle trend anhalten, könnten die piraten möglicherweise den bündnisgrünen gefährlich nahe kommen – kein wunder, dass die etablierten parteien zunehmend nervös werden.

bei aller euphorie sollte man aber nicht vergessen, dass sich vermutlich frühestens nach den landtagswahlen in nordrhein-westfalen und schleswig-holstein bzw. nach der bundestagswahl im nächsten jahr zeigen dürfte, was diese punktuelle zustimmung und die vielen sympathie-bekundungen tatsächlich wert sind. denn nur wenn sich die piraten sichtlich nach kräften bemühen, auch im auf die wahlen folgenden zermürbenden tagesgeschäft den viel zu hohen erwartungen halbwegs gerecht zu werden, besteht die realistische chance, dass diese partei nicht in fünf jahren wieder in eben jener bedeutungslosigkeit verschwunden sein wird, aus der sie auf so beeindruckende art und weise – und so unglaublich schnell – gekommen ist.

jenseits der piraten scheinen sich die trends zu bestätigen, die schon seit wochen zunehmend sichtbarer werden: angela merkel wird die kommende bundestagswahl mit grossem abstand für sich entscheiden und kann dann vermutlich wählen, ob sie ihr amt auf kosten der spd, der grünen oder der piraten weitere vier jahre ausüben wird. die spd und die grünen haben als opposition auf der ganzen linie versagt und die noch vor wenigen wochen sicher geglaubte machtübernahme 2013 ohne not, ja geradezu leichtfertig hergeschenkt. ich hätte angesichts dieser von anfang an durchweg zerstrittenen wackel-koalition wirklich nicht für möglich gehalten, dass die deutsche sozialdemokratie von diesen komplett unfähigen, planlosen gesellen auf jahre hinaus derart beschädigt werden würde. traurig aber wahr: merkel hat es schlicht nicht nötig, sich wie auch immer gearteten wahlkampf-stress anzutun. wenn die spd so weiter macht – und ich sehe keinerlei anzeichen, die auf veränderung hindeuten  - kann sie schliesslich froh sein, wenn sie in einem jahr noch über 20 prozent kommt.  Mehr von diesem Artikel lesen

morgengedanken (40/12): erwachen?

die aktuelle umfrage von infratest dimap für die ard ist da.

ich frage mich, ob spd und grüne wohl irgendwann merken werden, dass es nicht ausreicht, wie ein trotziges kleines kind auf die ach so böse piratenpartei zu schimpfen, die ihnen einfach so ganz viele wähler wegnimmt. ich frage mich ausserdem, ob spd und grüne noch vor der bundestagswahl 2013 bemerken werden, dass sie nach der fdp und der linke(n) das nächste auslaufmodell sein werden, wenn sie nicht bald anfangen, den eigenen, träge gewordenen hintern bewegen. (bild: wahlrecht.de)

morgengedanken (38/12): welkes grün

zugegeben, es ist nur eine einzige, vermutlich unter dem strich nicht besonders repräsentative umfrage, die forsa für rtl durchgeführt hat – und doch drängt sich der eindruck auf, dass der zeitpunkt leider wieder einmal gekommen ist:
rot-grün hat verkackt (meldung: wahlrecht.despiegel online, bild: rtl).

und wieder einmal sind die beiden möchtegern-regierungsparteien ganz allein daran schuld, dass sie laut forsa zusammen noch nicht einmal mehr so viele stimmen bekommen, wie die merkel’sche union ganz alleine. die spd hat keinen kanzlerkandidaten. die spd führt keinen wahlkampf gegen merkel. die spd nickt alles ab, was die union durch den bundestag peitscht. warum zum teufel sollte irgend jemand freiwillig diese spd wählen, die sich seit schröders abgang immer mehr zu einer schlechten unions-kopie gewandelt hat?

selbiges gilt für diese unsäglichen grünen, die auf mich derzeit bestenfalls wie eine talentfrei zusammen-geschluderte karikatur ihrer selbst wirken. der höhenflug nach fukushima ist nun über ein jahr her, neue inhalte oder gar neues personal ist dagegen fehlanzeige. im gegenteil, die immer gleichen gesichter streiten sich mehr oder weniger öffentlich darum, wer als spitzenkandidat in die bundestagwahl 2013 gehen soll. ich sag euch was, liebe grüne: das ist völlig egal, denn wenn das bis dahin noch zehn prozent werden, könnt ihr vermutlich ziemlich froh sein.

doch statt sich an die eigene nase zu packen und den verlust der sicher geglaubten mehrheit im bund an den eigenen, teils ziemlich albernen versäumnissen und fehlleistungen festzumachen, wird auf die piraten geschumpfen. schlimmer noch, die inzwischen als direkte konkurrenz erkannte neue partei wird bei jeder gelegenheit niedergemacht und mit dreck überschüttet. die aktuelle diskussion um sexismus und rassismus bei den piraten bringt deren pressesprecher lessman für meine begriffe wunderbar auf den punkt: in jeder partei gibt es einen gewissen prozentsatz idioten. amen. diese einschätzung der situation mag nicht neu oder gar originell sein, ehrlich scheint sie aber allemal.

dass es genau diese mischung aus naivität und ehrlichkeit ist, die bei den wählern derzeit so gut ankommt, dass man den piraten gerne nachsieht, dass sie zu vielen fragen weder antworten noch das personal haben, das werden die grünen vielleicht auch irgendwann einmal feststellen, wenn sie endlich damit aufhören, reflexartig nach dieser vwermeintlichen bedrohung zu schnappen. mag sein, dass die piratenpartei keine ausformulierten antworten zur eurokrise hat. oder zur finanzpolitik. oder zur gesundheitspolitik. oder zu vielen anderen fragen. das sympathische dabei ist, dass sie im gegensatz zu all den anderen parteien eben nicht so tun, als hätten sie welche.

bild am donnerstag

schön zu sehen, dass die überwiegende mehrheit des wahlvolkes längst nicht so doof ist, wie fdp-oberlautsprecher döring und seine populisten-phrasen-dreschenden kumpels von den ehemaligen liberalen zu glauben scheinen. merke: das wichtigste am ende des tages ist und bleibt, dass die fdp draussen ist – sowohl demnächst in nrw und schleswig-holstein, als auch im bund 2013. oder kann mir hier irgendjemand in kurzen, knappen worten erklären, wofür genau die herren rösler, bahr, niebel oder brüderle jeden monat ohne mit der wimper zu zucken einige tausend euros einstreichen?

zum aktuellen deutschlandtrend der ard.

bild des tages: piraten im wahltrend

um ehrlich zu sein, ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, ob es sich bei der aktuellen forsa-umfrage für den allmittwöchlichen stern/rtl-wahltrend nicht doch um einen etwas schrulligen aprilscherz handeln könnte. sollte das ergebnis stimmen*, dürfte den grünen erneut der sprich-wörtliche arsch auf grundeis gehen: bei der befragung in der woche vom 26. märz bis 01. april (also nach der saarland-wahl) steigen die piraten von ohnehin schon beachtlichen sieben auf sagenhafte zwölf prozent in der wählergunst, sollte am sonntag ein neuer bundestag gewählt werden.

ich vermute mal, ein gutes drittel davon dürfte dem derzeitigen stimmungs-höhenflug, den die piratenpartei gerade allenorten erleben darf, geschuldet sein. doch selbst hype-bereinigt würden dann noch rund acht prozent übrig bleiben, was ja weiss gott ein grosser erfolg für die noch sehr junge partei wäre. glücklicherweise kehrt die fdp nach einem kurzen lindner-strohfeuer wieder zu ihren angestammten drei prozent zurück – was meines erachtens zwar noch immer drei prozent zu viel sind, aber man kann eben nicht alles haben ;)

* sehe gerade, dass die süddeutsche und n-tv die stern-meldung bestätigen –  dann wirds vermutlich stimmen ;)

sonntagsfrage, update

nicht zuletzt wegen der immer stärkeren piraten kann man inzwischen wohl getrost davon ausgehen, dass die für die kommende bundestagswahl vollmundig angekündigte machtübernahme von rot-grün noch am ehesten ein wunschtraum ist, denn eine tatsächliche option.

ein wunder ist das freilich nicht, drückt sich doch diese derzeit reichlich planlos anmutende gabriel-sozialdemokratie noch immer davor, endlich einen kanzlerkandidaten zu benennen. schlimmer noch, gabriel, nahles und konsorten haben einfach nicht cojones, die notwendig wären, sich mit der allmächtigen bundesmutti merkel anzulegen. wozu sollte man eine spd wählen, die momentan im parlament jeden scheiss abnickt, mit dem diese eigentlich gescheiterte wunschkoalition um die ecke kommt?

wenig besser sieht es bei den nach fukushima scheinbar unbesiegbaren grünen aus. noch vor wenigen wochen schien der sieg auf bundesebene im prinzip ausgemachte sache zu sein, woraufhin sich zunehmend offenbarte, dass aus den bündnisgrünen längst eine ganz normale partei geworden ist: den wahlsieg vor augen stritt man sich erbittert und viel öffentlicher, als den beteiligen lieb sein konnte, darum, wer die macht innehaben würde, wenn die grünen als strahlender juniorpartner der kommenden bundesregierung ins parlament einziehen würden. das problem dabei: fukushima bzw. atomausstieg ist längst kein grünen-exklusives  programm mehr, sondern längst parteiübergreifender konsens. und sonst? nichts, was man nicht auch woanders finden würde.

und so wird kommen, was kommen muss, angesichts dieser unbrauchbaren rot-grünen opposition: das kabinett merkel-drei. angela merkel dürfte es dabei  ziemlich egal sein, welche partei ihr dieses mal die tür zum kanzleramt aufhalten wird. wie auch immer, am ende des tages ist und bleibt das wichtigste, dass die fdp draussen ist.

die sonntagsfrage-gemittelt-grafik (klick > gross, was soll das denn sein?) wurde entsprechend aktualisiert, die zahlen in klammern enstprechen den veränderungen zur letzten gemittelten sonntagsfrage vom 28.03.2012 in prozentpunkten.

sonntagsfrage, update

na sowas, da legt die fdp in den umfragen um fast zehn prozent zu – keine angst, zehn prozent von fast nix ist auch nicht viel ;) – und weder ober-konfirmand rösler noch der designierte unflätige parteilautsprecher döring basteln daraus eine trendwende, einen gelungenen neustart der pseudo-liberalen oder sonst ein verdienst, das sie sich unverdienterweise ans revers heften könnten. das ist vor allem verglichen mit dem vollmundigen, inhaltsleeren geschwätz, das man in den letzten monaten aus den reihen  der fdp-chefetage gewohnt war doch einigermassen erstaunlich.

auf den zweiten blick ergibt dieses ungewohnte füsse-stillhalten aber durchaus einen sinn, wird dieses mini-plus in der wählergunst, das übrigens höchstwahrscheinlich einer im mikrokosmos der sonstigen parteien üblichen messungenauigkeit geschuldet sein dürfte, von durchweg allen dieser ominösen sogenannten öchsperten ausschliesslich mit der kandidatur christian lindners in nrw begründet. lindner generiert mit seiner puren anwesenheit schon jetzt mehr zustimmung im wahlvolk, als rösler, döring, brüderle und der komplette rest der ehemaligen liberalen zusammen.

schade eigentlich, dass das nicht von ihnen kommentiert wird, lieber herr döring. hätte mich sehr interessiert, wie sie sich das schönreden.

die sonntagsfrage-gemittelt-grafik (klick > gross, was soll das denn sein?) wurde entsprechend aktualisiert, die zahlen in klammern enstprechen den veränderungen zur letzten gemittelten sonntagsfrage vom 12.03.2012 in prozentpunkten.

totgesagte

totgesagte sollen ja bekanntlich länger leben. möge dies die ausnahme von der regel sein.

zu den umfragen auf n-tv.

morgengedanken (32/12): saarländische vorfreude

ich bin wirklich gespannt, wie das votum am sonntag ausgehen wird. gibt es tatsächlich eine grosse koalition? wird es für die grünen reichen und werden die piraten nach ihrem berliner triumph nun  auch in einem flächenland (einem kleinen zwar, aber immerhin) vertreten sein?
wird fdp-oberkonfirmand rösler schon am sonntagabend seinen rücktritt vom amt des parteichefs bekannt geben? wird dieser unsägliche patrick döring endlich wieder unter diesen stein zurückkriechen, unter dem er nach lindners abgang hervorgezerrt wurde? hachja =) (bild: wahlrecht.de, klick > gross)

bild am donnerstag: drei wünsche

für die diesjährigen  landtagswahlen im saarland, nordrhein-westfalen und schleswig-holstein wünsche ich mir drei dinge bzw. dreimal das gleiche. bitte, bitte, bitte.
ich bin schon sehr gespannt, ob fdp-oberkonfirmand rösler schon am kommenden sonntagabend von seiner verbliebenen rest-basis davon gejagt wird, oder ob er wirklich so wenig anstand hat, bis mitte mai den wulff zu machen. spannend wird ohnehin die reaktion der ehemaligen liberalen partei als ganzes, wenn sie aus drei weiteren landesparlamenten rausgeflogen sein wird. und das wird sie, da wird auch ein christian lindner nichts bringen - bei dem frage ich mich ohnehin, weshalb er sich immernoch freiwillig mit dieser seit monaten vor-sich-hinsterbenden fdp herumhängt. zum aktuellen stern/rtl-wahltrend.

sonntagsfrage, update

viel hat sich nicht getan. wäre am kommenden sonntag bundestagswahl, merkel könnte mit sattem vorsprung vor den sogenannten sozialdemokraten weitermachen – mit wem auch immer.

kein wunder, denn die spd bleibt sich treu: kein kandidat, kein wahlkampf, keine themen, kein profil. kein personal. kein grund, diese deprimierende partei zu wählen. nicht einer. hachja, schade.

die sonntagsfrage-gemittelt-grafik (klick > gross, was soll das denn sein?) wurde entsprechend aktualisiert, die zahlen in klammern enstprechen den veränderungen zur letzten gemittelten sonntagsfrage vom 05.03.2012 in prozentpunkten.

sonntagsfrage, update

schon erstaunlich. weder bekommt merkel die europäische krise endlich mal in den griff – das dritte griechenland-rettungspaket mit zig hundert milliarden euros wird ja nicht einmal mehr von schäuble dementiert, noch ist dieser bundesregierung sonst irgend etwas sinnvolles gelungen – im gegenteil. in der energie-ploitik bahnt sich mit der kürzung der unterstützung für solar-energie gerade ein weiterer gigantischer epic-fail dieses als kabinett getarnten karnevals-vereins an und doch steigen die umfrage-werte für die union langsam aber stetig, wobei das kleine fdp-hoch jedoch vermutlich der messungenauigkeit geschuldet sein dürfte.

weshalb die spd da nicht endlich in die gänge kommt, ich verstehe es einfach nicht. und ich habe auch keine lust mehr, darauf zu warten, dass gabriel, nahles, steinmeier und steinbrück endlich konkret erklären, wie man gedenkt, bei der kommenden bundestagswahl dem drohenden katastrophalen ergebnis – und das wird es werden, wenn die damen und herren sozialdemokraten nicht endlich mal in die gänge kommen – zu entgehen. ich mag nicht mehr warten. und ich mag das nicht wählen, was aus der spd in den letzten jahren geworden ist. denn mit meinem verständnis einer sozialdemokratie hat das leider nicht mehr viel zu tun.

die sonntagsfrage-gemittelt-grafik (klick > gross, was soll das denn sein?) wurde entsprechend aktualisiert, die zahlen in klammern enstprechen den veränderungen zur letzten gemittelten sonntagsfrage vom 24.02.2012 in prozentpunkten.

arbeitsplatzwelten

nur so aus neugierde … wie schaut denn euer arbeitsplatz aus? schickt doch mal ein bild, oder postet eins in den kommentaren …

ich verbringe den heutigen morgen hier:

(klick > gross)