vr ist tot, es lebe augmented reality

ich persönlich bin mehr denn je der meinung, dass vr im wohnzimmer – egal ob von sony, oculus, htc, oder sonstwem – genau das gleiche schicksal ereilen wird, das gerade den heimischen 3d-fernsehgeräten widerfährt.

stadium 1: die technik ist nach jahrzehnten schleppender entwicklung einigermassen einsatzbereit, aufgrund eines vermeintlich unendlichen potentials entsteht plötzlich ein riesiger hype, auch und gerade durch die fachpresse – dort ist man schliesslich immer auf der suche nach dem nächsten grossen tech-ding.

stadium 2: auf den anfänglichen enthusiasmus folgt fast genauso schnell ernüchterung angesichts der bestenfalls mittelguten praxis/alltagstauglichkeit insbesondere der brillen. im falle von vr gesellen sich dazu sehr hohe endkundenpreise und ein sehr überschaubares angebot von titeln, die man tatsächlich mehr als einmal kurz anspielen wollen würde. der wow-effekt nutzt sich ziemlich schnell ab.

stadium 3: sang- und klangloses verschwinden, bzw. überleben in einer kleinen nische von technikbegeisterten usern.

genauso fest bin ich allerdings davon überzeugt, dass sich augmented reality durchsetzen wird, wenn auch erst in ein paar jahren, wenn aus den derzeit noch recht klobigen brillen kontaktlinsen bzw. windschutzscheiben geworden sind. erste prototypen gibt es schon.

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