mal kucken: woche 16/17

herzlich willkommen zum allsonntäglichen wochenrückblick.

oha, was ne politische woche, damenundherrn.

erdolf gewinnt mit 51,4 prozent und wird dafür ausgerechnet von all jenen abgefeiert, die von seinem tun und wirken nicht betroffen sind. das ist leider sehr dämlich, fast so, als ob man mit einem dieser clean-dreck-diesel-suvs die fünfhundert meter zum kippenautomat fährt, um sich anschliessend inbrünstig darüber aufzuregen, dass god’s own moron den klimawandel leugnet.

apropos esjuwi. diese auto-gewordene ressourcen-verschwendung ist erstaunlicherweise nicht des geronten erste rollator-transport-wahl, wie ich lange zeit irrglaubte. eine achtuhr-morgens-supermarkt-parkplatz-feldstudie erbrachte erkenntnisse, die sich viel mehr in richtung dunkelroter a2 und kackebrauner a-klasse bewegen. sowas. derdiedas suv dagegen scheint der bevorzugte fahrbare untersatz der gemeinen einparktalent-befreiten hausfrau zu sein, die mit dieser unübersichtlichen, viel zu grossen dreckschleuder gerne auch zwei oder drei parklätze zugleich belegt.

apropos dreckschleuder [hier elegante überleitung einfügen]. die gefährlichsten terroristen des einundzwanzigsten jahrhunderts sind nicht etwas diese fehlgeleiteten arschlöcher, die menschen erschiessen oder überfahren. es sind vielmehr diese fehlgeleiteten arschlöcher, die sich weitestgehend unbehelligt von staatlicher gewalt im halbschatten der dunkelgrauen finanzmärkte herumtreiben. würde mich nicht wundern, wenn dieses asoziale gezücht den suv an sich für ein tolles fahrzeug halten würde.

apropos [hier elegante überleitung einfügen], kommen wir daher zur unterhaltungskritik. sing ist – obwohl von disney – ein wirklich toller film.
phantastische tierwesen und wo sie zu finden sind ist das nicht. im gegenteil. der film ist so unfassbar langweilig, dass wir nach nicht einmal einer stunde abgeschaltet und uns geärgert haben, dass wir für diesen spannungsbefreiten mist einen fünfer verschwendet haben.
dafür dann tatortreiniger staffel sechs auf netflix angeschaut. ein genuss.

doch genug film für den moment. meine fünf, sechs lieblings-sörfhinweise der woche sind:

mind, time, arschlochalarm, quake, winfail, campino, champignonsleague, schrödinger, bewerbung, gottes hilfe, morgenpost, ananas, leo.

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